Nahrung fürs Gehirn: Brainfood macht schlau.

In der Arbeit, in der Schule, im Straßenverkehr – unser Gehirn muss ständig Höchstleistungen erbringen. Mit Brainfood unterstützen Sie Ihre geistige Fitness.

Intelligenz ist beeinflussbar.

Ob Intelligenz nun angeboren oder antrainiert ist – darüber streiten sich die Fachleute. Recht dürften wohl beide Seiten haben, denn Wissenschaftler entdecken immer mehr Gene im menschlichen Genom, die darauf hinweisen, dass ein hoher IQ vererbbar ist. Nachgewiesen ist aber auch, dass sich äußere Faktoren, wie beispielsweise das familiäre Umfeld, Sport, die Qualität der Bildungseinrichtungen, ausreichend Schlaf und nicht zuletzt eine gesunde Ernährungsweise mit dem passenden Brainfood auf die Intelligenz auswirken.

Brainfood verbessert die Gehirnleistung.

Das Gehirn braucht ununterbrochen Energie, selbst im Schlaf arbeiten unsere grauen Zellen weiter. Wir träumen und atmen, unser Herz schlägt und unser Stoffwechsel wird aufrechterhalten – unser Gehirn arbeitet. Energie bekommt unser Körper durch Nahrung. Um dem Gehirn die nötigen Nährstoffe zu liefern, die es für mehr Konzentration, bessere Gedächtnisleistung und höheres Denkvermögen benötigt, eignet sich sogenanntes Brainfood hervorragend.

Gesundes Essen schafft Grundlage für mehr Intelligenz.

Brainfood allein macht keinen Menschen zum geistigen Überflieger, bildet aber eine wichtige Grundlage, um das Gehirn mit Energie zu versorgen. Das menschliche Gehirn benötigt 20 Prozent des täglichen Grundumsatzes allein dafür, um seine Funktionen aufrecht zu erhalten.

Diese Funktionen sind mit einem Computer vergleichbar: Im Gehirn findet ununterbrochen ein Datenaustausch statt. Es besteht aus Milliarden von Nervenzellen. Billionen von Verknüpfungen verbinden diese miteinander. Die Nervenfasern leiten elektrische Signale von Nervenzelle zu Nervenzelle weiter. Zieht man beim Computer den Stromstecker, funktioniert er nicht mehr. Entzieht man dem Gehirn die Energie, hat das fatale Folgen auf unser Leben. Wenn Sie normal essen, erhält Ihr Gehirn alles, was es benötigt, um zu funktionieren. Wollen Sie seinen Energielevel steigern, um langanhaltende Leistungsfähigkeit zu fördern, greifen Sie auf Brainfood zurück!

Der schnelle Kick ist nicht der nachhaltigste.

Sie lieben Zucker und Fett? Dann wissen Sie jetzt, woher Sie das haben: von Ihrem Gehirn. Dieses zieht sich nämlich am liebsten Energie aus genau diesen beiden Stoffen. Am schnellsten funktioniert die Zucker- und Fettzufuhr über Nahrungsmittel wie Süßigkeiten, Fertiggerichte oder Fast Food. Aber der Schein trügt. Zucker ist nur ein kurzfristiger Energielieferant. Der Zuckerspiegel im Blut fällt genauso rasch wie er steigt. Das nimmt unseren Körper so sehr mit, dass das Gehirn mit Müdigkeit und Erschöpfung reagiert und nach weiterem Zucker verlangt – Heißhunger stellt sich ein.

Gesättigte Fettsäuren aus Speisen, die mit viel tierischem Fett zubereitet wurden, wirken sich ebenfalls negativ auf die Hirnleistung aus. Sie beeinträchtigen den Stoffwechsel im Gehirn sowie die Funktionalität der Zellmembran. Nachhaltigere und gesündere Energieversorgung fürs Gehirn erreichen Sie mit Brainfood. Fünf wichtige Komponenten machen die ideale Nervennahrung aus:

Proteine für mehr Prozessorleistung

Proteine, auch Eiweiß genannt, beschleunigen den Datenaustausch zwischen den Nervenzellen. Verantwortlich dafür sind unter anderem Aminosäuren, welche die kleinsten Eiweißbausteine darstellen. Besonders viele Proteine finden Sie in 
  • Eiern
  • Hülsenfrüchten
  • Fisch, Tintenfisch, Muscheln und Krustentieren
  • magerem Fleisch
  • Milchprodukten
  • Nüssen und Samen

Grünes Gemüse für graue Zellen

Dass Gemüse nur so vor Vitaminen strotzt, wissen Sie schon längst. Wussten Sie auch, dass diese wichtig sind, um freie Radikale zu bekämpfen und so im Körper für Ordnung zu sorgen? Dadurch aktivieren sie das Gehirn. Vor allem im grünen Gemüse steckt zudem viel Eisen und Chlorophyll, der Stoff, der die Pflanzen grün macht. Chlorophyll sorgt für mehr Sauerstoff und ist dem Hämoglobin sehr ähnlich. Zusammen mit dem Eisen- und Magnesiumgehalt unterstützt es die Blutversorgung im Körper und hilft dem Energiefluss somit auf die Sprünge. Alles grüne Gemüse ist gutes Brainfood – besonders hervor tut sich in dieser Kategorie übrigens der Brokkoli.

Mehr Gehirnschmalz durch gesunde Fette

Fett ist nicht gleich Fett: Im Gegensatz zu den gesättigten Fettsäuren, sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren sehr wichtig für die Nervenzellen. Sie schützen die Nervenbahnen und wirken sich positiv auf die Reizübertragung aus. Zu den ungesättigten Fettsäuren zählen beispielsweise die Omega-3-Fettsäuren, welche in fettreichen Fischen (Lachs, Hering, Makrele, Thunfisch) zu finden sind. Hier finden Sie noch einige weitere Ideen, woher Sie Ihre ungesättigten Fettsäuren beziehen können:
  • Nüsse
  • Avocado
  • Rapsöl
  • Leinöl
  • Walnussöl

Komplexe Kohlenhydrate fördern die Konzentration.

Nachhaltige Energielieferanten sind komplexe, langkettige Kohlenhydrate. Im Gegensatz zum schnellen Zuckerkick, werden diese Kohlenhydrate nur langsam vom Körper abgebaut und in Energie verwandelt, sodass die Nährstoffversorgung über einen langen Zeitraum erfolgt. Diese Art von Kohlenhydraten erhalten Sie etwa aus
  • Kartoffeln
  • Vollkornprodukten
  • Hülsenfrüchten

Wasser spült Nährstoffe ins Gehirn. 

Flüssigkeit, Sauerstoff und eine gute Durchblutung müssen zusammenspielen, um Energie im Körper zu gewinnen und diese bis ins Gehirn zu transportieren. Nachdem Sport ebenfalls einen wichtigen Bestandteil der Konzentrations- und Denkleistungssteigerung darstellt, ist es wichtig, dass Sie während des Sports an eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr denken – über die üblichen zwei Liter hinaus, die jeder Erwachsene täglich trinken sollte. Um unnötige Zuckerzufuhr zu vermeiden, eignet sich Wasser besonders gut als Flüssigkeitslieferant. Wenn’s ein bisschen mehr Geschmack sein darf, bietet es sich an, eine Scheibe Orange, Zitrone oder Limette ins Wasser zu geben, ungesüßten Tee zu konsumieren oder ab und zu auf eine Fruchtsaftschorle zurückzugreifen.

Zubereitung des Lieblings-Brainfoods

Ihrer Fantasie sind bei der Zusammenstellung Ihrer liebsten Nervennahrung keine Grenzen gesetzt. Worauf Sie allerdings achten sollten, ist eine schonende Zubereitung der Speisen. Je naturbelassener sie sind, desto mehr Nährstoffe bleiben erhalten. Rohkost und sanft gegartes Fleisch und Gemüse geben Ihrem Gehirn die Energie, die Sie benötigen, um mentale Höchstleistung zu erbringen.

Ein Tag mit Brainfood

Lassen Sie sich inspirieren – Brainfood ist so vielfältig!

Frühstück: Naturjoghurt oder Quark mit frischen Beeren, Haselnüssen und Mandeln
Mittagessen: leckere Kartoffelsuppe für die kalten Wintertage
Snack: grüner Smoothie bestehend aus Kiwis, Äpfeln, etwas Brokkoli und Blattspinat
Abendessen: in Walnussöl gebratener Lachs mit frischem Salat

Jetzt sind Sie dran, denn Sie haben es in der Hand, Ihren grauen Zellen auf die Sprünge zu helfen.